Viele Unternehmen, die SEO betreiben, schnüren ihre SEO-Arbeit zu Paketen und vermarkten sie so. In der Strategie des Inbound-Marketings hat dieses Vorgehen, das mir häufig begegnet, leider keinen Platz. Denn eine SEO, die sich an feste Schablonen hält, und eine Arbeitsweise, die SEO als etwas außerhalb der Website begreift, kommen irgendwann zwangsläufig zum Stehen. Im Kern steht der Mensch, und die Arbeit muss auf den Menschen ausgerichtet sein. Das System, das die klügsten Köpfe der Welt über eine sehr lange Zeit gebaut haben, ist nicht so schwach, dass ein billiges Monatspaket es aushebeln könnte.
Und selbst wenn es ginge: Eine Website, die es nicht verdient hat, sollte bei einer Suche nicht erscheinen, die sie nicht verdient hat. Keine Website darf jemandem, der etwas sucht, ein paar Minuten seiner Zeit stehlen.
Arbeit außerhalb der Website zählt natürlich, sie darf nur nicht falsch verstanden werden

Was außerhalb der Website geschieht, zählt selbstverständlich sehr. Künstliche, aufgesetzte Zuwächse aber schaden der Website mehr, als sie ihr nützen. Man muss ganz unten anfangen, beim Projekt selbst und bei seiner Entwicklung. Google hat zu den Arbeitsfeldern von SEO-Beratern auf der eigenen Website diese Anmerkung hinterlassen;
- den Inhalt oder den Aufbau Ihrer Website prüfen
- technische Empfehlungen zur Entwicklung der Website geben, etwa zu Hosting, Weiterleitungen, Fehlerseiten und dem Einsatz von JavaScript
- Inhalte entwickeln
- Kampagnen zur Geschäftsentwicklung im Netz steuern
- Keyword-Recherche
- SEO-Schulungen
- Fachwissen zu bestimmten Märkten und Regionen.
An diesen Punkten sieht man: Es geht darum, ein Projekt wirklich von Grund auf anzugehen. Pakete widersprechen der SEO nicht nur, sie führen leider auch dazu, dass Websites Strafen kassieren.
Die SEO-Welt im Jahr 2015
Google weiß, dass über bestimmte Websites SEO betrieben wird. In Wahrheit nutzt Google diese Websites, um jene zu finden, die den Weg der “falschen SEO” gehen. Das heißt: Ihre Website wird über das Paket, das Sie gekauft haben, als Link auf einer solchen Website eingetragen. Und genau dort einzutauchen richtet Schaden an. Wir betreuen Websites, die exportieren und sich im weltweiten Internet einen Platz erarbeiten wollen. Für diese Arbeit lautet der ernsteste Rat: Gehen Sie bei der Wahl Ihrer SEO-Beratung sehr sorgfältig vor. Arbeiten Sie nicht mit Leuten, die keine feste Identität als Unternehmen haben und zu denen Sie nicht gehen können, wenn Ihre Website in Schwierigkeiten gerät.
SEO ist zu verwickelt und zu wandelbar für eine Schablone
Für jede Branche und jede Webseite kann eine andere Strategie nötig sein. Dasselbe Paket auf dieselben Websites und dieselbe Branche anzuwenden führt dagegen in Schwierigkeiten, aus denen es kein Zurück gibt. In diesem Paket stecken diese Leistungen, in jenem so und so viele Einträge auf Websites, die bei Google News gelistet sind. Genau darin liegt das Problem: Das ist die SEO-Logik von vor 5 Jahren. Als jemand, der die Entwicklung der SEO von Anfang an aus der Nähe verfolgt hat, muss ich zugeben, dass ich mich an die Zeiten erinnere, in denen so etwas gewirkt hat. Heute aber kann kein Paket eine Webseite voranbringen, solange nicht wirklich gute Arbeit geleistet wird.
Als das Wort SEO zum ersten Mal auftauchte, habe ich Einspruch erhoben und gesagt, dass man es mit “CEO” verwechseln kann. Damals hatte ich in englischsprachigen Foren mit den Kollegen jener Zeit Diskussionen über den Namen. Als ich im türkischen Internet dann den Ausdruck “SEO-Berater” sah, erinnere ich mich, gesagt zu haben: Wie groß diese Branche geworden ist. Damals war natürlich alles noch überschaubar. Heute ist es weit verwickelter. Ein gutes Projekt und eine gute Auswertung der Daten aus “Google Analytics” sind Pflicht.





