Nachdem wir die glänzendsten Jahre der sozialen Netzwerke mit Facebook erlebt hatten, kam in derselben Zeit auch die Worterfindung Seeding auf. Viele Social-Media-Agenturen haben in diesem Feld gearbeitet, und ein guter Teil dieser Arbeit hat die Werbetreibenden enttäuscht. In diesem Beitrag sehen wir uns die Gründe dafür genau an und werfen zugleich einen Blick auf das Seeding von heute.
Seine glänzendste Zeit hat Seeding heute auf Twitter erlebt, mit den Wörtern, die zum Trending Topic werden sollten.
Was ist Seeding?
So nennt man die Arbeit, in den sozialen Netzwerken ein Thema zu setzen: Ein Beitrag wird von verschiedenen Seiten und Nutzern geteilt, und diese Konten tragen ihn wiederum unter ihre Folgenden und Freunde. Seeding läuft über soziale Netzwerke mit aktiven Nutzern, also über Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Vimeo und Linkedin.
Wichtiger Hinweis:
Beiträge, die über Blogs laufen, fallen nicht wirklich unter Seeding, denn dahinter steht nicht die Logik des Teilens in sozialen Netzwerken. Arbeit auf Blogs gehört unter SEO bewertet, und denselben Inhalt gleichzeitig über Dutzende verschiedene Blogs zu verbreiten verschmutzt das Internet und gehört deshalb in die Kategorie Spam.

Wie sollte eine Strategie für soziales Seeding aussehen?
Die Wirkung organisch und unorganisch gewonnener Folgender
Wenn Sie sich für Seeding in den sozialen Netzwerken entschieden haben, achten Sie zuerst darauf, dass die Seiten und Konten der Agentur, mit der Sie arbeiten, organisch gewachsen sind. Hat die Agentur ihre Folgenden nämlich auf unorganischem Weg eingesammelt, stoßen Ihre Beiträge auf gar kein Interesse. Es gibt Konten mit Millionen Folgenden, und das sind wirklich große Konten. Bei einigen unserer werbetreibenden Kunden blieb der Rücklauf trotzdem bei etwa 100 Besuchern, und das war eine ernste Enttäuschung. Ein Teil dieser großen Seiten hat die Folgenden auf unorganischem Weg gewonnen, deshalb fällt der Rücklauf sehr schwach aus. Sehen Sie sich die Seiten, auf denen geseedet werden soll, deshalb genau an und beobachten Sie, welche Reichweite ihre früheren Beiträge erzielt haben.
Wie stark der Beitrag auffällt und was das für den Erfolg bedeutet
Beim Seeding hängt alles daran, dass andere Nutzer mit dem Beitrag in Berührung kommen. Die Reichweite in den sozialen Netzwerken arbeitet nach dieser Logik: Sie veröffentlichen den Beitrag, er wird 100 Testnutzern gezeigt. Von diesen 100 Personen wird erwartet, dass mindestens 1 reagiert. Für jede 1 Person, die reagiert, öffnet sich eine weitere Gruppe von 100 Personen, und der Beitrag geht auch an sie. So erreicht er nach und nach alle Nutzer der Seiten.
Dabei heißt es, dass beim Seeding nicht das Gefällt-mir oder der Kommentar der Nutzer zählt, sondern das “Teilen” das eigentliche Modell ist. Deshalb muss der Beitrag eine Güte haben, die jemanden zum Teilen bringt.
Seeding trägt zur SEO bei
Zwischen den sozialen Netzwerken und den Suchmaschinen besteht ein wichtiger Austausch. Google hat das bis vor einigen Jahren bestritten, hat aber inzwischen gesagt, dass die Arbeit in den sozialen Netzwerken und der allgemeine Zustand der offiziellen Seite einer Website in der SEO einige Größen in Gang setzen. Die Arbeitsweise von Google beruht zuerst auf der Logik “Inhalte, die Menschen mögen werden”. Deshalb sind das Urteil der Menschen und das Güteverständnis der Suchmaschine auf ähnlichen Algorithmen gebaut. Eine Seite, die beim Seeding gute Ergebnisse bringt, bringt also ohnehin auch bei Google gute Positionen. Das ist ein natürlicher Ablauf, und im Kern treffen sich die beiden Logiken genau hier.
Damit ein Inhalt Ihrer Webseite, der in den sozialen Netzwerken geteilt wird, den Suchmaschinen etwas bringt, muss der Beitrag zuerst “öffentlich” stehen. Sonst kann Google gar nicht wissen, ob er geteilt wurde. Je mehr Menschen ihn auf ihrer Seite “öffentlich” teilen, desto mehr bringt er auch der Arbeit an der SEO.





