SEO ist keine Disziplin, die nur technisches Wissen verlangt. Der mühsamste Teil der Arbeit ist eigentlich, den eigenen Kopf zu führen und seelisch belastbar zu bleiben. Für die, die die richtigen Schritte kennen, ist dieser Teil sogar noch entscheidender. Denn wir wissen: Alle richtigen Schritte in der falschen Reihenfolge oder zur falschen Zeit zu gehen gehört zu den größten Fehlern.
Hinweis zur Aktualisierung : Dieser Beitrag wurde am 11.08.2025 überarbeitet.
Anmerkung: Dieser Beitrag stützt sich auf meine persönliche Erfahrung und meine Beobachtungen als SEO-Fachmann über die Jahre.
Wirken die klassischen SEO-Ansätze noch?
Ganz sicher ja. Google gibt seine Grundsätze zur Verlässlichkeit nicht auf. Die Algorithmen entwickeln sich fortlaufend, doch der technische Unterbau einer Website, ihre Verlässlichkeit und die Nutzererfahrung stehen immer unter den wichtigsten Punkten. Deshalb setzen auch wir Google weiterhin als jene Suchmaschine ein, die die richtigsten Ergebnisse liefert. Künftig können sehr viel stärkere künstliche Intelligenzen daran etwas ändern, doch so ist die Lage heute.
Die Kraft der ungewöhnlichen Ansätze
Im Jahr 2005 gab es Zeiten, in denen ich bei 10 meiner 50 Websites außerhalb der üblichen Verfahren ungewöhnliche Ansätze ausprobiert habe. Diese Versuche führten manchmal dazu, dass die Websites außerordentlich beliebt wurden und die Server den einströmenden Verkehr nicht mehr tragen konnten. Diese Erfahrung hat mir gezeigt: Aus den auswendig gelernten Regeln auszutreten bleibt immer riskant, kann aber mit einer sorgfältigen Auswertung und mit Mut zu unglaublichen Ergebnissen führen.
Die SEO-Fachkraft muss zur Fachkraft für Nutzererfahrung werden
Die Erfahrung, die sich bei mir seit 1999 angesammelt hat, hat mich gelehrt, dass eine SEO-Fachkraft sich nicht nur auf die Algorithmen richten darf. In die gestalterische Seite und in die Nutzererfahrung einzugreifen ist heute unverzichtbar geworden. Vor allem weil die mobilen Nutzer zunehmen (über 80 %) und weil wir die Sehschwierigkeiten der Nutzer über 50 berücksichtigen müssen, bleibt uns nichts anderes, als uns mit besser lesbaren Schriften und verständlicheren Website-Gestaltungen zu befassen. SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist am Ende eine Disziplin, die dem Menschen dient.
Den Kopf führen und mit dem Druck umgehen
Die Arbeit an der SEO bringt von ihrer Natur aus Projekte mit hohem Druck mit sich. Dass die Algorithmen sich fortlaufend ändern, dass der Wettbewerb zunimmt und dass bei jedem Schritt eine neue Unbekannte auftritt, verlangt seelische Belastbarkeit. Der wichtigste Punkt unter gelungener SEO-Arbeit ist, den Druck zu bewältigen und den Kopf zu führen. Je höher der Druck steigt, desto unmöglicher kann es leider werden, den Kopf zu führen. Wer dieses Gleichgewicht herstellt, greift in der digitalen Welt nach dem dauerhaften Erfolg.





