Um 2007 herum hat Google für seine Suchmaschine einen wichtigen Schritt getan, weil das damals verbreitete Betriebssystem schwere Lücken aufwies. Der erste Schritt war eine Warnung direkt unter dem Titel jeder Website, die Schadsoftware enthielt: “Diese Website kann Ihren Computer beschädigen”. Das System saß damals noch nicht, und die Warnung erschien bei ziemlich vielen Websites. Die ersten, noch grobschlächtigen Warnungen kamen sogar für einfache JavaScript-Schnipsel.

In den Jahren danach hat Google an diesem Warnsystem gearbeitet. Zu Beginn hatte es weder direkt noch indirekt Einfluss auf die Positionen. Mit der Zeit aber begannen die erneuerten Schadsoftware-Meldungen bei Google die Suche indirekt und sogar direkt zu beeinflussen. Diesen Einfluss sehen wir uns in mehreren Teilen an.

Wenn der Inhalt nicht zum gesuchten Wort passt

Google ist beim Beobachten des Nutzerverhaltens weit gekommen. Title und Meta-Beschreibung einer Website zieht die Suchmaschine heraus und legt beides den Suchenden vor. Trug eine Website die Warnung, wurde sie in der Suche nicht mehr geklickt. Ein Beispiel: Bei der Suche nach XYZ123 erscheint eine Website namens X2001. Hat sie eine Schadsoftware-Warnung, werden die Leute sie nicht besuchen. Damit entsteht ein Missverhältnis zwischen dem gesuchten Wort und der Website, und das wirft sie in der Suche deutlich zurück. So sieht der indirekte Einfluss aus.

Der direkte Einfluss: Google möchte die eigene Ergebnisseite schön und sorgfältig halten und will dieses Bild nicht durch eine Warnung stören. Deshalb kann man nicht behaupten, dass Google eine Website mit Schadsoftware-Warnung besonders gern unter den ersten Ergebnissen zeigt. Es gibt auch Verfahren, die eine solche Website gezielt zurücksetzen und etwa am Anfang der 2. Seite oder am Anfang der 5. Seite festhalten.

Hat Ihre Website genau dieses Problem? Der Safe Browsing Test

https://transparencyreport.google.com/safe-browsing/search?url=turksem.com

googletarama

Über die Adresse oben, den Safe Browsing Bericht von Google, finden Sie das heraus, Sie tragen dort einfach Ihre eigene Domain ein. Steht dort, dass Google etwas Verdächtiges gefunden hat, dann kann genau das einer der Gründe sein, warum die Website Ihres Unternehmens nicht vorankommt. Der Weg zur Lösung führt darüber, diese Software oder etwaigen eingeschleusten Code von Ihrer Website zu entfernen.